Das war’s. Aus, vorbei, Vorhang. Die Saison 2011/12 ist, zumindest für den Großteil der Klubs, Geschichte. Nur die üblichen Finalspiele und die Relegationsrunden stehen noch an. Allerdings hat Schalke damit nichts mehr zu tun. In Bremen ging es lediglich noch darum, mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen; und natürlich im die Kanone.
Obwohl es für Bremen zumindest rechnerisch noch um die Teilnahme an der Europa League ging, konnte man den Knappen offenbar einfach zu wenig entgegen setzen. Hätte Schiedsrichter Aytekin nicht in einem Anfall von akuter Wahrnehmungsstörung auf Elfmeter entschieden, wäre es wohl nicht einmal mehr spannend geworden. So witterten die Werderaner tatsächlich nochmal Morgenluft, und zwangen Unnerstall zu Paraden, die man bislang selten von ihm sah. Dass er insgesamt dann doch zweimal hinter sich greifen musste, war wahrlich nicht seine Schuld.
Doch für eine Niederlage war First Klaas-Jan Huntelaar™ zu heiß auf die Kanone. So heiß, seinen ersten Treffer bereitete er höchstselbst per exakt gezieltem Pfostentreffer vor. Ein Ignorant, wer dahinter keine Absicht vermutet. Und obwohl es überhaupt nicht nötig gewesen wäre, legte er noch äußerst trocken nach. 29 Tore, allein in der Bundesliga, 13 (eigentlich 14) Torvorlagen, zum mit den Ohren schlackern. Dass der junge Draxler seine erste komplette Saison noch sehenswert beendete, indem er den Torreigen einleitete, soll nicht unerwähnt bleiben. Trotzdem: Die Hauptperson blieb Huntelaar: Selten zu sehen, aber in den entscheidenden Momenten eiskalt zur Stelle. Unverzichtbar.
Man stelle sich nur vor, es hätte ihm in der Jugend bei seinem kurzen Ausflug auf die Torwartposition, von dem er jüngst im Interview erzählte, besser gefallen.
Nein, lieber nicht.

Du Gewohnheitstier. Schon wieder im falschen Blog gepostet…
Mist. Verdammter!
Ja, echt unglaublich diese Saison vom Hunter! Hoffentlich schafft Hotte es ihm weitere Jahre auf Schalke zu vernünftigen Konditionen schmackhaft zu machen!