Nerven bewahren

Wenn ein Stürmer von einer gewissen Qualität plötzlich nahezu unbedrängt 6 oder 7 Meter vor dem Tor auftaucht, wird es für den Torhüter eng. Der Stürmer hat die freie Auswahl, der Torwart irgendwie auch. Er kann lange stehen bleiben, um den Stürmer zu verunsichern, oder er spekuliert, und doch hängt alles vom Angreifer ab.

Mladen Petric hat einen gewaltigen Schuss, das weiß auch Ralf Fährmann. Das, und das etwas unglückliche Gegentor in der Europa League gegen Haifa, haben ihn wohl zu einem eher unorthodoxen Abwehrversuch verleitet. Getunnelt wurde er so auf jeden Fall nicht. Keine Frage: So etwas sieht immer blöd aus, vermeiden lässt es sich aber nicht. Auch in anderen Situationen agierte er nicht immer gut, hatte aber das Glück auf seiner Seite.

Solche Spiele kommen vor. Ralf Fährmann spielt seine erste Saison als Nummer 1, und dafür schlägt er sich gut. Fehler, die zu Punktverlusten führten, erinnere ich gerade nicht, in anderen Situationen, zum Beispiel gegen Freiburg hat er nach einer Unsicherheit das Team lange genug im Spiel gehalten, bis sich seine Vorderleute so weit sortiert hatten, um mit dem Angreifen zu beginnen.

Überhaupt: Dass wir keinen zweiten weltklasse Keeper bekommen, war ja klar. Dafür braucht man Glück, ein junges Talent, viel Zeit und eine gute Jugendabteilung, oder 50 Millionen Euro zu viel auf dem Konto. Weil beide Varianten gerade nicht verfügbar waren, hat man sich quasi für die 1b-Variante entschieden. Und die meisten waren einverstanden. Nun sollte man doch auch bitte die Nerven bewahren, und den Ralf seine Arbeit machen lassen.

Jetzt öffentlich irgendwelche Diskussionen, womöglich noch unter Einbezug anderer Namen zu führen, käme doch einer Hinrichtung gleich. Das können sie bei anderen Vereinen machen, gerne auch regelmäßig. Hier will ich das nicht sehen. Nicht auf der sensiblen Torhüterposition, nicht bei einem Stürmer der mal drei Spiele lang nicht trifft, und auch nicht bei einem Sechser, der ab und an unglücklich agiert. Ein junger Torwart braucht Zeit, geben wir sie ihm. Es läuft doch ohnehin gerade ganz gut…

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21 Comments

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21 Responses to Nerven bewahren

  1. Christian

    Du sprichst mir aus der Seele.

  2. Phil, wo ist der “+1″-Button? ;)

  3. Ralf Fährmann war meine Wunschverpflichtung und ich behalte auch die Nerven. Anderer Meinung bin ich bezüglich des von Dir geforderten Schweigegelübdes. Wenn ein Spieler schlecht spielt respektive ein Torhüter nicht souverän agiert, sind Diskussionen normal und müssen erlaubt sein. Von Hinrichtung kann da m. E. keine Rede sein.

    Übrigens wurde Schalkes Ex-Torwart, der heute eben so ungefähr 50 Mio wert ist, seinerzeit auch mal als „Flutschfinger“ bezeichnet. Nur zur Erinnerung und als Hinweis, dass man nicht für immer abgestempelt (oder gar „hingerichtet“) wird sondern durchaus die Möglichkeit hat, durch eine Reihe guter Leistungen den Blick der anderen auf sich zu verändern.

    • Phil

      @Herr Wieland: Man kann über Spieler diskutieren, klar. Bei uns Fans geht aber immer ganz schnell, und man hat sich auf einen einzelnen Spieler eingeschossen. Einer sachlichen Diskussion stehe ich ja gar nicht entgegen. Das Problem, dass ich aber sehe, ist Folgendes: Viele können sich nicht damit anfreunden, nun einen etwas schlechteren Torhüter zwischen den Pfosten stehen zu haben (, was sich ja im Übrigen noch gar nicht auf die Punktausbeute ausgewirkt hat). Nüchtern betrachtet geht es aber gar nicht anders.
      Mit “öffentlicher Diskussion” meinte ich allerdings per se eher die sportliche Leitung des Vereins, die ja durch ihr Verhalten auch fraglos einen Einfluss darauf hat, wie ein Spieler medial behandelt wird. Lassen wir es mal dahin gestellt, von welcher Seite diese “Adler-Nummer” forciert wurde, aber ich bin mir sicher, dass Steffen Simon in seiner Spielzusammenfassung deutlich anders berichtet hätte, wenn es diese Gerüchte nicht gegeben hätte.
      Daher fand’ ich auch Horst Heldts und Huub Stevens Statements zum Thema gestern in Sport1 echt klasse, die ich hier gerne veröffentlicht hätte, wenn ich sie schnell genug hätte transkribieren können. Nur so viel: Sie haben sich deutlich zu Ralf Fährmann bekannt.
      Zum Thema Flutschfinger: Diese Diskussion hatte durchaus ihre Wirkung. Trotz ähnlich guter Leistungen hatte René Adler plötzlich im Kampf ums DFB-Tor die Nase vorn. Danach hätte er durch gute Leistungen für uns Schalker auf ewig der Größte sein können, ohne Adlers Verletzungspech wäre er da vielleicht nie wieder dran vorbei gekommen.

  4. toms3n

    Auch ich war am Anfang der Saison erfreut über die Verpflichtung von Ralf. Gut und günstig. Zu gut erinnerte ich mich noch an seine wenigen Spiele, die er für den verletzten Neuer gemacht und mich sehr überzeugt hatte.
    Damals sah ich ihn sogar stärker als Manuel. Naja, damals.
    Nachdem ich seinen Werdegang nur sporadisch verfolgt hatte, muss ich jetzt aber leider sagen, dass seine Entwicklung nicht wie erhofft verlief.
    Dabei beziehe ich mich nicht auf den direkten Vergleich zu seinem Vorgänger, sogar betrachte ihn als eigenständigen Bundesligatorhüter.
    Ihn ständig in Welpenschutz zu nehmen, obwohl er nun seit mehreren Jahren Profi ist, finde ich ziemlich albern. Er macht seit Jahren nichst anderes als in der Kiste stehen.
    Da kann so ein guter aber durchschnittlicher Fernschuß wie am Samstag gerne mal sicher um den Pfosten gelenkt werden und nicht gerade so eben durch die Finger flutschend.
    Die einfache Flanke, die er durch die Finger ließ (und zu seinem Glück unberechtigt abgepfiffen wurde), könnte man vielleicht noch als Unglück bezeichnen, aber in Zusammenhang mit seiner Körpersprache, der fehlenden Agilität (geht zu Boden wie ne Bahnschranke) und der Anzahl seiner Fehler, sehe ich eher schwarz für seine Zukunft.

    Dass das angebliche Adler-Interesse publik wurde ist ärgerlich, aber ich kann den Verein verstehen. Ein Nationaltorwart, der anscheinend seinen Verein wechseln will und im Sommer ablösefrei wäre. Warum sollte man da nicht nachfragen?
    Sollte Experiment Fährmann in die Hose gehen (seine Fehler bzw. Unsicherheiten führen demnächst zu Punktverlusten), würde sich die Schalker Führung anhören müssen, warum man nicht im Hintergrund an einer Alternative (wie z.B. Adler) gearbeitet hatte und so ein hohes Risiko fuhr.
    Bin mir sicher, dass Horst keinen Wert darauf gelegt hat, dass die Adler-Anfrage bekannt wurde, aber heutzutage ist das wohl kaum noch möglich sowas geheim zu halten.
    Und wenn Ralf sich davon wieder beeinflussen lässt, dann ist er halt nur Durchschnitt und somit nicht gut genug für den S04.
    Möge er noch so nett sein.

    • Phil

      Er macht seit Jahren nichst anderes als in der Kiste stehen.

      Wo denn? Im Training? In irgendwelchen zweiten Mannschaften? In 4 Profijahren durfte er bei uns 3 mal die Nummer 1 vertreten und hat in Frankfurt eine Halbserie gespielt. Nüchtern betrachtet ist es seine erste Saison als Nummer 1. Das da Fehler passieren, überrascht mich genauso wenig, wie es mich beunruhigt.

      Die einfache Flanke, die er durch die Finger ließ (und zu seinem Glück unberechtigt abgepfiffen wurde), könnte man vielleicht noch als Unglück bezeichnen, aber in Zusammenhang mit seiner Körpersprache, der fehlenden Agilität (geht zu Boden wie ne Bahnschranke) und der Anzahl seiner Fehler, sehe ich eher schwarz für seine Zukunft.

      Die Szene wurde vielleicht aus den falschen Gründen, aber nicht zu Unrecht abgepfiffen. Abseits bleibt Abseits, auch wenn der Torhüter in dieser Szene schlecht aussieht. Klar, da mangelte es an Entschlossenheit, an Ausstrahlung und Körpersprache. Sowas eignet man sich aber nicht im Training, sondern durch Spielpraxis an.

      Ein Nationaltorwart, der anscheinend seinen Verein wechseln will und im Sommer ablösefrei wäre. Warum sollte man da nicht nachfragen? Sollte Experiment Fährmann in die Hose gehen (seine Fehler bzw. Unsicherheiten führen demnächst zu Punktverlusten), würde sich die Schalker Führung anhören müssen, warum man nicht im Hintergrund an einer Alternative (wie z.B. Adler) gearbeitet hatte und so ein hohes Risiko fuhr.

      Nachfragen kann man. Ob man bei einem (ehemaligen) Nationaltorhüter, der gerade eben durch überzogene Gehaltsforderungen und ständige lange Verletzungspausen aufgefallen ist, nachfragen muss, würde ich bezweifeln. Für die Unterschrift eines solchen Torhüters ein mit Sicherheit anständiges Handgeld auf den Tisch zu legen, ist meiner Meinung nach das weitaus größere Risiko, gerade vor dem Hintergrund der finanziellen Situation des Vereins. Und wirklich gut gespielt hat er auch das letzte Mal im WM-Quali Spiel gegen die Russen. Frei von Patzern ist Adler auch nicht, nur bei ihm kosten sie das Vielfache.

       

       

  5. Wo es hinführen kann, wenn man als Nachfolger eines (sehr) großen Torwarts installiert wird, hat man doch zuletzt erst bei den Bayern gesehen. Das sollte einem doch mahnendes Beispiel genug sein! Bin auch Phils Meinung, dass der Fährmann diese Saison definitiv überwiegend gute Spiele gemacht und euren Blauen einige Punkte gerettet hat.
    Über gewisse Unsicherheiten, egal in welchem Mannschaftsteil, sollte in jedem Fall diskutiert werden, aber bitte im gepflegten Rahmen. Und die ganze Adler-Diskussion finde ich eh albern, da könnt ihr von uns auch gerne den Kehl kaufen – der ist auch mehr verletzt, als dass er spielt.

  6. Manfred

    Und jetzt ein ähnlicher Beitrag über Matip, den würde ich sogar sofort abnicken. Ich halte Fährmann für eine Fehlverpflichtung und über alles betrachtet für einen bundesligauntauglichen Keeper. Und wieso war es klar, daß wir keinen zweiten Weltklassekeeper bekommen würden? Ich langweile erneut damit, daß ich (ich meine, im Königsblog) für Leno war, bevor es dann Fährmann wurde und bei dem Jungen war und bin ich mir sicher, daß er sehr bald schon besser ist als fast alle anderen Schnapper der Liga.

    • Phil

      Aber war Leno denn überhaupt verfügbar? So, wie ich es gelesen habe, ist er erst verfügbar geworden, als er zu Saisonbeginn wieder in die zweite Mannschaft beordert wurde. Als bei uns ein Torwart gesucht wurde, wollte Leno nicht weg, und wäre wohl auch nicht gelassen worden, oder?

  7. toms3n

    @Phil
    Es wäre echt bitter, wenn ein Towart zunächst 2 (?) volle Bundesliga Spielzeiten durchgehend im Tor stehen müsste, um sein handwerkliches Können – wie Ball fest halten, Ball abwehren – zu verfeinern und dann als vollständiger Torwart angesehen zu werden, meinst du nicht auch?
    Das meinte ich, als ich sagte, dass er nichst anders macht als seinen Towartberuf auszuüben.
    Als er blutjiung damals für Manuel einspringen musste und zur Eintracht als neue Nummer 1 geholt und auf die Bank gesetzt wurde, um zwischendurch eine Chance zu bekommne und diese wieder zu vergeben. War das nicht prägend genug? Und da soll noch jemand mehr Erfahrung benötigen, um eine einfache Flanke fest halten zu können (+ all die anderen Faux pas)?
    Durch Spielpraxis bekommt man vielleicht ein besseres Timing und Übersicht, aber die Basics sollten da schon vorhanden sein.

    Dass Adler mit seinen angeblich überzogenen Gehaltsforderung keine Pluspunkte sammelt, ist klar. Dass Horst sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen kann aber irgendwie auch.

    Es wäre mir nichts lieber, als dass sich Ralf durchsetzen würde, aber da ich versuche so oft wie möglich auf meine königsblaue Brille zu verzichten, bin ich da in diesem Fall nicht so optimistisch.

    • Phil

      Von 2 vollen Spielzeiten redet doch hier niemand. Ich hab’ nur gesagt, dass es faktisch noch seine Erste ist. Ein anderer Torhüter hat bei uns in seiner zweiten Saison einen Bock nach dem anderen geschossen (da ist oben schon die Rede von gewesen), und uns eine ganze Reihe an Punkten gekostet. Da ist sind die Fans erstaunlicherweise vergleichbar ruhig geblieben. Und das waren übrigen ganz ähnliche Fehler. Bei Flanken nicht entschlossen rausgehen, Bälle wieder fallen lassen, Bälle direkt dem gegnerischen Spieler vor die Füße werfen.
      Schade, dass man jetzt so schnell die Geduld verliert.

  8. Psych1904

    Ich bin absolut Phils Meinung auch, wenn man Ralf Fährmann sich an den normalen Bundesligamaßstäben messen lassen muss. Man muss nämlich sehr wohl unterscheiden ob es ein Torwartfehler war oder ob er da bloß unglücklich aussah und ob der Fehler Punkte gekostet hat oder nicht!
    Wir haben als mögliche Patzer: Mainz, Freiburg, Haifa und Hamburg!
    Wenn man sich diese Dinger mal anguckt ist der schuss von Soto schwierig haltbar gewesen, weil er sich noch so fies wegdreht hier hätten sicher auch andere BL-Torhüter Schwierigkeiten gehabt auch wenn er da unglücklich aussah. In Freiburg macht er keinen Fehler, sondern ihm rutscht das Leder über den Schlappen und das passiert nunmal, selbst Messi oder CR7 ist das schon unterlaufen. Bei Haifa wehrt er den ball aus 16 Meter nach aussen ab und derselbe(!!!) Spieler kann dann aus 5 Metern nochmal abdrücken? Da sollte man sich eher Fragen: Wo genau war da die Abwehr? Und dann kam das Hamburgspiel. Wahrlich hatte er hier keinen guten Tag und das kann man auch getrost als schlecht bezeichnen, aber das war das erste Spiel wo er wirklich schlecht war. Der Rest war eher so wie das 1:0 für die Bayern: An einem besseren Tag, kann er den Ball zwischen den Beinen festhalten und es wird von “richtig stark” bis “Weltklasse” gesprochen, so rutscht er durch und der Petersen macht das Tor. Naja Trotzdem hat keiner der Patzer punkte gekostet und gegen Freiburg hat er uns sogar welche festgehalten!
    Im Endeffekt sollten wir uns in Geduld mit ihm üben und ihn positiv unterstützen. Dann wird auch seine Entwicklung voranschreiten und er wird ein richtig guter BL-Torwart! Davon sollten zumindest alle überzeugt sein!

  9. Von wegen “fällt wie ‘ne Bahnschranke”:

    Da möchte ich kurz daran erinnern, dass sich Ralf Fährmann am 11. September in Wolfsburg – also vor 24 Tagen – einen Bänderriss im Knöchel zuzog, mit dem er seitdem durchspielt. Dass sowas nicht mal eben so während des laufenden Betriebs verschwindet wie ein eingerissener Zehnagel, sollte klar sein. Warum er durchspielen muss, auch. Weil weder Schober noch Unnerstall der Einsatz über längere Zeit zugetraut wird.

    Das ist unschön und unprofessionell, aber nicht Fährmanns Schuld.

  10. Finde übrigens, dieser Text passt wunderbar zum vorherigen “Spiel ab, du Affe!” So wie es ein Unding ist, sich einzelne Spieler negativ rauszupicken, sollten nun auch nach wenigen Spielen keine vorzeitigen Abgesänge auf Ralf Fährmann erfolgen. Beides hilft niemanden und ist Fehl am Platz.

  11. Es hat mich gefreut, Manuel Neuers Entwicklung vom Jugendspieler bis hin in die Welt-Torhüterelite hautnah begleiten zu können. Nun freue ich mich auf Ralf Fährmanns weiteren Werdegang. Dieses Mitfiebern bei jedem Schuss, dieser Stolz bei jeder Parade, diese Eruption der Gefühle bei jedem gehaltenen Elfmeter – dieses alles in dem Wissen, dass da „unser Junge“ im Kasten steht: das haben wir Schalker den Anhängern des FC Bayern voraus. Das ist etwas, was man uns auch mit 100 Millionen Euro nicht abkaufen kann.

    Das schrieb ich vor ziemlich genau vier Monaten in meinem Blog. Und dazu stehe ich auch noch heute. Auch wenn ich mich manchmal bei dem Gedanken ertappe, dass ein Schuss auf unser Tor sowieso nicht reingehen kann, weil im Tor ja der …

    Ich bin 37 Jahre alt. Ich habe in der Kurve miterlebt, wie mit Jens Lehmann aus einem durchschnittlich talentierten Nachwuchspieler der beste Keeper seiner Zeit wurde (und das meine ich für die Jahre 1996 bis 1999 mit vollem Ernst!). Ich durfte ein paar Jahre später miterleben, wie aus dem Knaben Neuer der teuerste Bundesliga-Torwart-Transfer der Geschichte wurde (nicht ohne Grund). Trotzdem kann ich mich sowohl bei Lehmann als auch bei Neuer an ungezählte Patzer erinnern. Ich sag’ nur Straßenbahn, ich sag’ nur Flutschfinger…

    Ich denke, derzeit lassen sich zu viele Leute vom Namen René Adler blenden. Er *war* vor zwei Jahren besser als Neuer. Mittlerweile *ist* er aber seit zwei Jahren nahezu durchgängig verletzt. Diesen Vogel sollte Schalke nicht schießen!

    Fährmann schafft das schon. Außerdem ist es doch viel spannender, bei einer hohen Flanke mitzufiebern und dem eigenen Keeper die Daumen zu drücken, als bereits im Moment der Schussbewegung abzudrehen und zu sagen “Den hat er ja sowieso”.

    Immer noch 1904% pro Fährmann!

  12. MAGsein

    Diese Diskussion belegt, was ich schon lange weiß: Auf guten Blogs finden die wichtigen, fundierten Gespräche statt: differenziert, meinungsfreudig, anregend.

    Zu Fährmann: Er sollte zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht zur Debatte stehen. Pech für ihn, dass er vor sich eine labile Abwehr stehen hat, die ihm nicht gerade dabei hilft, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Denn daran fehlt es etwas in seiner Ausstrahlung.

  13. Peer

    Inhaltlich voll und ganz einverstanden.
    “Fehler, die zu Punktverlusten führten, erinnere ich gerade nicht, in anderen Situationen, zum Beispiel gegen Freiburg hat er nach einer Unsicherheit das Team lange genug im Spiel gehalten, bis sich seine Vorderleute so weit sortiert hatten, um mit dem Angreifen zu beginnen.”
    Wer SICH nicht AN ETWAS oder JEMANDEN – sondern einfach nur – erinnert, löst bei mir allerdings das Kotzen aus!

    • Phil

      Oh, das Kotzen? Schade.
      Ist es denn so schlimm, eine Formulierung zu nutzen, die vielleicht veraltet und nur noch in Dialekten zu finden ist? Da lässt sich zumindest drüber streiten.

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