Schwer vorstellbar

Ich habe keine Ahnung von Burnout. Ich habe keine Ahnung von Depression. Ich weiß das, was man so aufschnappt und ich weiß das, was man mal eben kurz im Internet nachlesen kann. Was heißt, ich weiß es? Ich ahne etwas. Für eine fundierte Aussage reicht das nicht. Natürlich.

Was ich weiß ist, dass man die Entscheidung von Ralf Rangnick gut heißen und respektieren muss, weil es wahrscheinlich die einzige mögliche Option gewesen ist. Aber selbst nach kurzer Zeit hinterlässt er eine riesige Lücke. Mal wieder hatte der ganze Verein seine Hoffnungen in einen Mann gesetzt. Hilflos müssen nun alle mit ansehen, wie aus den Hoffnungen nichts wird. Ralf Rangnick selbst natürlich nicht ausgenommen. Dass Horst Heldt davon sprach, den Boden unter den Füßen verloren zu haben, ist verständlich. Einmal traf ihn diese Nachricht wohl ähnlich unvorbereitet, wie jeden von uns, weiter glaube ich kaum an die Existenz eines Notfallplans zu diesem Zeitpunkt. Ganz einfach, weil Horst Heldt bislang primär mit Kaderplanung befasst gewesen ist. Die Verfügbarkeiten möglicher Nachfolger bereiten ihm wohl erst ab heute Kopfzerbrechen.

Gar nicht vorstellen will ich mir, wie die Mannschaft mit dem Thema fertig wird. Nun fertig werden muss. Irgendwie. Am Samstag muss eine wache Mannschaft auf dem Platz stehen. Klar im Kopf. Schwer vorstellbar.

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1 Comment

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One Response to Schwer vorstellbar

  1. Jürgen

    Hat uns alle getroffen, richtig. Ein Notfallplan ist m.E. nicht erorderlich. Man sollte hier nichts übers Knie brechen, den Schock erst einmal verdauen und dann an einer vernünftigen Lösung – vielleicht auch erst an einer Zwischenlösung arbeiten. Z.B. Otto Rehakles bis Saisonende, dann läuft der Vertrag von Mike Büskens in Fürth aus. Oder so… :)

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