Spuk und Depression

Da fragt man sich doch echt, warum man sich das noch anguckt. Die Spieler würden doch unter Garantie zu Hause bleiben, wenn der laufende Spielbetrieb sie nicht zum Erscheinen – Spielen kann man das ja nicht nennen – zwingen würde. Wieso also setze ich mich 90 Minuten plus Halbzeitpause vor den Bildschirm und gucke mir das Ganze noch an? Keine Ahnung. Die Bundesliga bleibt, was sie schon die ganze Saison ist: Übel. Ernüchternd. Traurig. In vielerlei Hinsicht. Heute mehr, als je zuvor.

Die Dortmunder bekommen die Schale, die Bayern ihren dritten Platz und einen neuen Torhüter und Leverkusen seinen geliebten zweiten Platz. Unschön. Darauf hab ich keine Lust mehr, aber zwei Spiele kommen noch. 180 Minuten Bundesliga, dann ist der Spuk hoffentlich vorbei, dann werden die Karten neu gemischt, dann müssen sich andere, neue Gesichter in Europa beweisen. Die letzten 180 Minuten kriegen wir aber sicher auch noch irgendwie rum, ohne in Depressionen zu verfallen, sofern das bei manchen nicht schon geschehen ist.
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3 Comments

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3 Responses to Spuk und Depression

  1. Rantanplan

    >Irgendwie bekommen wir die letzte 180 Minuten schon rum?
    Es ist egal was alles passiert, die Liga ist halt diese Saison so.
    Am 5. Spieltag sagte ich noch, dass sich alles noch relativieren wird. Und was war? Igendwie nichts, wenn ich mir die Plätze 4-7 ansehe bin ich überrascht genauso wie wenn ich auch Platz 1 schaue.

    Hoffen wir auf die nächste Spielzeit und an eine positive Überraschung von unseren Jungs.

    Gruß vom Rantanplan
    Dumbdog

  2. Tim

    >Schon geschehen.

  3. teamnullvier

    >Ich finde es auch übel. Und wenn es nicht die vielleicht letzten 90 Minuten von Manuel im Schalker Trikot im heimischen Stadion wären, würde ich mir die 70km Anreise am Samstag auch schenken. Ich mag auch nicht mehr.

    Uwe
    @teamnullvier

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