Ich kann damit leben…

Nach einer Hinrunde, in der eigentlich die meiste Zeit verschiedene Abwehrformationen getestet wurden, war die Stammformation mit Schmitz, Metzelder, Höwedes und Uchida gefunden. Obwohl die Aufstellung sich zwar verbessert und auf einem mittleren Niveau sogar zeitweise konstant präsentierte, ist es nun wirklich kein Geheimnis, dass gerade die Außenverteidiger mit steilen Pässen oder sogar schnellen Sololäufen relativ einfach überspielt werden können.

In Vorbereitung auf das Halbfinalspiel am Mittwoch gegen Arjen Robben Bayern München nutzte Felix Magath nun erneut die Möglichkeit einen neuen Mann in der Verteidigung auszuprobieren: Sergio Escudero. Am 24. Spieltag der Bundesligasaison ist es also so weit. Man hat keine Ambitionen mehr, will nur noch die nötigen Punkte sammeln, und testet für die verbleibenden Wettbewerbe, in denen noch Hoffnung auf kleine oder größere Erfolge hat.
Sergio Escudero. Er bot keine Glanzleistung. Natürlich nicht. Immerhin war es sein erstes Bundesligaspiel. Trotzdem zeigte er eine ansprechende Leistung. Nicht verwunderlich, ist er doch im Gegensatz zu Lukas Schmitz jemand, der auf dieser Position zu Hause ist. Zudem kann er sich noch eine Torvorbereitung auf den Deckel schreiben, zumindest so halb, denn sein Vorstoß landete dann doch eher zufällig, mit freundlicher Unterstützung der Nürnberger Abwehr und einer ordentlichen Portion Glück bei Raúl, der eiskalt einnetzte. Ausgleich.
Es sind also nicht ein paar Punkte geworden, sondern nur ein Einzelner. Ich kann damit leben…
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1 Comment

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One Response to Ich kann damit leben…

  1. Matthias

    >Ich habe die Torvorbereitung von Escudero nur im Stadion gesehen, also später keine TV-Bilder. Obwohl es gut 120 Meter von mir entfernt passierte und auch jede Menge Nürnberger dazwischen standen, sah man, dass es eher ein Flipperball denn eine echte Vorbereitung war. Dennoch schreibe ich ihm diesen Assist zu, denn im Stadion konnte man auch sehen, wie er durch sein 60-Meter-Solo die Nürnberger Abwehr, die sich auf Schalkes Quergeschiebe im Spielaufbau längst eingestellt hatte, überrumpelte. So gesehen eine wirklich gelungene Aktion und ein Stilmittel, das am Samstag gerne häufiger (z.B. von Jurado) hätte angwendet werden dürfen.

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