Fußball wird zu elft gespielt!

Es ist überstanden. Die befürchtete Katastrophe ist – allein vom Ergebnis her – ausgeblieben. Natürlich war Dortmund drückend überlegen, ein Tor hingegen ist ihnen nicht gelungen, und das bei geschätzten 25 Großchancen. Und wer kein Tor schießt, darf im Grunde froh sein, wenn der Gegner die einsame einzelne Chance, die er bekommt, vergibt, aber auch darüber, dass sein Torhüter nach 80 beschäftigungslosen Minuten noch hellwach reagieren kann. Halten wir also fest:

Der BVB ist mit einem blauen Auge davon gekommen. 

(Königs)blauäugig gesehen ist das, allemal. Natürlich. Im Grunde spricht da nur die Erleichterung über die ausgebliebene Klatsche. Ein Punkt beim Tabellenführer ist es also geworden. Hört sich gut an, sah aber gar nicht so gut aus. Im Endeffekt reichte aber ein Spieler in Normalform, um das Remis zu sichern. Da müssen jetzt aber keine übertriebenen Lobbekundungen für Manuel Neuer her. Ein Torwart gehört eben zu einer Mannschaft, wie ein defensiver Mittelfeldspieler oder ein Stürmer. Fußball wird zu elft gespielt. Andere haben den besten Regisseur oder den modernsten Innenverteidiger. Den besten Einser haben nun mal wir. Und wenn der seine Leistung abruft, dann sieht das zwar oft spektakulär und ungewöhnlich stark aus, ist aber das Normalste auf der Welt. Da haben sich schon Einige die Zähne dran ausgebissen, und das werden auch noch Einige tun.
Die Derby – Woche ist nun vorbei. Mir hat sie viel Spaß bereitet, euch hoffentlich auch. Beschwert hat sich zumindest niemand. Und mit dem Ergebnis können wir doch alle sehr gut leben, oder?
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