Es wird. Nicht.

Nein, nein, nein. Man kann sich ja jetzt nicht da drum rumdrücken, irgendwas zu schreiben. Fragt sich nur, über was man da jetzt schreibt. Was? Über das Spiel? Da gab’s ein Spiel? Ach, dieses Spiel. Da ist ja wieder so Einiges passiert. Mal wieder ein Platzverweis, über den man durchaus geteilter Meinung sein kann. Da bin ich auch noch immer der Überzeugung, dass die medizinische Abteilung der Nürnberger mit ihrer Darbietung ihren Teil dazu beigetragen hat, den Schiedsrichter zum Platzverweis zu bewegen. Dass ein Spieler mit einer relativ alltäglichen Verletzung abgeschirmt wird, als müsste man ihn gerade wiederbeleben, sieht man eben nicht oft. Dazu kam noch die Unerfahrenheit des schwarzen Mannes, mit, ich glaube, erst zehn Ligaspielen.

Hauptperson des Spiels war wohl Andreas Wolf, nicht nur durch seinen Siegtreffer. Zehn Minuten nach der Pause wehrte er einen Ball im Strafraum mit der Hand ab, eindeutiger geht’s wohl kaum, leider ungeahndet. Ein solches Vergehen zieht normalerweise mindestens eine gelbe Karte und einen Elfmeter nach sich.
25 weitere Minuten später attackierte eben dieser Wolf seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Peer Kluge im Mittelkreis und begab sich so an den Rand einer Tätlichkeit. Während ich nach den Betreuern mit dem Laken Ausschau hielt, ging ich natürlich von einer roten Karte aus. Aber nix da, Gelb reichte dem Schiedsrichter auch, was in dieser Situation wohl vertretbar war, aber eben auch einen Platzverweis bedeutet hätte (bei geahndetem Handspiel). So durfte Wolf sich zum zweiten Mal beim Schiedsrichter bedanken.
Was dann passierte kann man eigentlich nur folgendermaßen erklären:
Genau wie ich hatten die Schalker Spieler mit einem Platzverweis für Wolf gerechnet. Als dieser dann im Strafraum auftauchte, hatte ihn keiner der Jungs mehr auf dem Zettel. Zwei mal.
Ich will hier gar nicht den Eindruck erzeugen, all diese Geschichten seien irgendwie an der Niederlage Schuld gewesen, denn da hat die Mannschaft auch einen ordentlichen Teil zu beigetragen. Wenn ich sehe, wie Rakitic schon wieder ganz kläglich Riesenchancen vergibt, dann beiß’ ich jetzt noch in meinen Schreibtisch. Unfassbar für einen Mittelfeldmann, der ja nachweislich schießen kann. Wirklich verlass ist da vorne nur auf einen. Huntelaar, oder “Der Hünter”, wie wir ihn in hier gerne nennen. Benötigt er normalerweise nur eine Chance, waren es am Samstag zwar zwei oder drei, aber er macht wenigstens die Bude. Leider nur Eine.
Jetzt ist erstmal Pause, da freu’ ich mich auf’s Länderspiel gegen die Türkei.
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