Bye bye, Bafana Bafana!

Ja, ich weiß. Ich hab’ mich geirrt. NEIN! Die Kugel hat sich geirrt. Südafrika, Viertelfinale, mindestens? Tztztz. Knapp daneben. Während des ersten Spiels, gegen Mexiko, dachte ich kurz an einen Polen-Effekt, wie Deutschland ihn 2006 hatte. Ein Knallertor, ein geplatzter Knoten, der Start in ein paar traumhafte Wochen. Aber der Gegentreffer trübte die Stimmung erheblich. Schon im nächsten Spiel war offensichtlich, dass die Mannschaft dem enormen Druck einfach nicht gewachsen war. Uruguay war keine Übermacht. Gut, sie hatten einen starken Forlan, aber viel mehr nicht. Es war jedoch offensichtlich, dass die Erwartung im Land das Team hemmt. Man konnte fast Mitleid haben, nein, ich hatte Mitleid. Südafrika hätte ich ein starkes Turnier gewünscht. Umso mehr hab’ ich mich heute über den Sieg gegen Frankreich gefreut. Man kann nur hoffen, dass dieser Abgang, der durchaus mit erhobenem Haupt stattfinden konnte, im Land die Stimmung oben hält. Man darf sich die Freude über den Sieg nicht von der unfassbaren Farce nehmen lassen, die Les Bleus in den letzten Wochen abgeliefert haben. Denn das ist nun das Problem des französischen Verbandes und muss in Südafrika keinen mehr kümmern.

Auch wenn das hier in Südafrika niemand lesen wird: Ihr könnt stolz aus dem Turnier scheiden! Heute wurde noch mal alles versucht, es hat eben leider nicht gereicht. Ob es ein anderes afrikanischen Land in diesem Jahr zu Ruhm und Ehre bringt? Für Ghana kann ich es nicht hoffen, Nigeria hat während ich diese Zeilen schreibe noch die Chance. Mal sehen, gibt ja auch noch zwei andere. Die Chancen stehen aber eher schlecht…

 

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