Bafana Bafana

Heute komme ich zu einem der wichtigsten Teilnehmer, dem Gastgeber. Die tolle Stimmung bei der letzten Weltmeisterschaft war wohl auch zu einem Großteil dem guten Abschneiden der deutschen Mannschaft geschuldet. Wäre Deutschland nach der Vorrunde ausgeschieden, wäre die Stimmung vermutlich auf den Tiefpunkt gesackt. Natürlich reine Spekulation. Aber so sah es wohl auch bei der letzten Europameisterschaft aus, bei welcher die beiden Co-Gastgeber schon zu Beginn das Zeitliche segnen mussten (Österreich als Dritter, die Schweiz gar als Letzter). Schön ist so etwas für die Heimfans, die natürlich in der Mehrzahl sein werden, nicht. Also müssen “die Jungs” (= Bafana Bafana) zumindest mal die Vorrunde überstehen. Eine durchaus beachtliche Aufgabe mit Uruguay, den Franzosen und den Dauerbrennern aus Mexiko in einer Gruppe, aber sicherlich nicht unmöglich, denn Heimmannschaften sind oftmals zu Großem fähig.

Die Südafrikanische Nationalmannschaft hat eine bewegte Zeit hinter sich. So wurde man 1957 von der CAF für den ersten Afrikacup, sowie 1964 von der FIFA komplett suspendiert. Später folgte der Rauswurf aus der FIFA. Grund hierfür war das errichtete Unrechts-Regime, dass die Apartheid durchsetzte. Erst 1992 mit der schrittweisen Auflösung der Apartheid durfte die Nationalmannschaft wieder Länderspiele austragen. Erstaunlicherweise wurde man vier Jahre später schon im eigenen Land Afrikameister, was auch wieder beweist, was eine Gastgeberrolle bewirken kann.
Bei einer WM-Endrunde nimmt man in diesem Jahr zum dritten Mal teil, mit der Hoffnung, als Gastgeber Einiges bewegen zu können.
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